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Erste Pellet-Tage bei WUN-Bioenergie

Am 19. und 20. September informiert das Unternehmen am Energiepark in Holenbrunn über seine Arbeit und seine Produkte. 15 Aussteller präsentieren dabei moderne Technik.

 
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Wunsiedel - Aktuelle Informationen über die nachhaltige Pelletproduktion in der Region, neueste Heizungs- und Lagertechnik sowie über Kosten Förderung und Finanzierung einer Pelletheizung bietet das Unternehmen WUN-Bioenergie bei den 1. Wunsiedler Pellet-Tagen, die am 19. und 20. September im Energiepark Holenbrunn stattfinden. Wie der Betriebsleiter des Pelletwerks, Thomas Ködel, erklärt, sind Besitzer von Pelletheizungen ebenso angesprochen wie Häuslebauer und alle, die ihre Heizung auf den nachhaltigen Energieträger umstellen oder modernisieren wollen.

 

An beiden Tagen wartet ein umfassendes und sehr informatives Programm auf die Gäste. Nach der offiziellen Eröffnung der Pellet-Tage am Samstag, 19. September, um 13 Uhr sind vier Vorträge geplant: Um 14 Uhr geht es um "Energieoptimierung im Wohnungsbau", um 14.30 Uhr um "Nachhaltig Heizen mit Pellets", um 15 Uhr um "Staatliche Förderung für Pelletheizungen" und um 15.30 Uhr um "Finanzierung Ihrer Energieoptimierung". Diese vier Vorträge gibt es dann am Sonntag zu den gleichen Zeiten noch einmal.

 

Das Programm am Samstag dauert bis 18 Uhr. Die Besucher können dabei an Führungen durch den Betrieb teilnehmen sowie mit Handwerkern und Herstellern über Technik und die Installation von Pelletheizungen diskutieren. Wie Ködel erläutert, werden 15 Aussteller auf dem Außengelände vertreten sein und den Besuchern dabei Rede und Antwort stehen.

 

Am Sonntag geht das Programm dann von 10 bis 17 Uhr. Neben den bereits erwähnten Vorträgen, den Infoständen der Handwerker und Betriebsbesichtigungen findet um 16.30 Uhr eine große Verlosung statt. Zu gewinnen sind als erster Preis fünf Tonnen Pellets, als zweiter Preis eine Palette Pellets sowie als dritter bis fünfter Preis 500 Kilogramm Briketts oder Pellets. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und einen Kinderbagger, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Betriebsleiter Ködel und sein Stellvertreter Frank Seibold wollen bei den ersten Pellet-Tagen nicht nur die Leistungsfähigkeit und die Angebote des Unternehmens und des Werkes darstellen. Ihnen geht es auch darum, den Besuchern zu verdeutlichen, wie kosteneffizient, umweltschonend und nachhaltig die Produktion und der Einsatz von Pellets sind.

 

Das Material für die Pelletherstellung kommt nach Angaben von Ködel zum größten Teil von den Gelo-Holzwerken in Weißenstadt und dem Sägewerk Ziegler in Tirschenreuth sowie mehreren kleineren Sägewerken. Im Werk der WUN-Bioenergie, das im November 2011 in Betrieb ging, habe man von Anfang an die Weichen für eine effiziente Produktion gestellt.

 

"Zum klimaschonenden Heizen reicht ein nachwachsender Rohstoff alleine noch nicht aus", erläutert Ködel. Vielmehr komme es darauf an, wie die Rohstoffe gewonnen und dann zu Pellets verarbeitet werden. Nachhaltigkeit sei hier das große Stichwort. Im Energiepark in Holenbrunn kommt der Brennstoff für die Strom- und Wärmeerzeugung, die für die Pelletproduktion nötig ist, aus den Wäldern des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes. Wie der Betriebsleiter sagt, wird hauptsächlich Wipfelholz und Rinde verwendet, die im Sägewerk nicht weiter verarbeitet werden können.

 

Aus diesem Material entstehen sogenannte Nawaropellets, die nach Aussage von Ködel vorwiegend in den Wärmenetzen der SWW Wunsiedel eingesetzt werden. Der wertvolle Rohstoff werde aber nicht einfach zur Wärmeherstellung verbrannt, sondern vergast und Motoren zur Stromproduktion angetrieben. Deren Abwärme dient dann zur Beheizung von Wohnhäusern. Der Wirkungsgrad ist enorm: "Über 90 Prozent der eingesetzten Energie aus Holz werden dabei genutzt."

 

Für die Pellets, die im Werk hergestellt und auf dem freien Markt verkauft werden, gilt laut Ködel eine Faustregel: je heller ein Pellet ist, desto besser verbrennt er und desto besser ist der Wirkungsgrad. Rund 35 000 Tonnen Pellets stellt WUN-Bioenergie pro Jahr her. Das reicht für die Versorgung von 7000 bis 8000 Einfamilienhäusern. "Bei einem modernen Niedrigenergiehaus gehen wir von einem jährlichen Bedarf von 2,5 Tonnen Pellets aus. Und das ergibt dann Heizkosten von rund 600 Euro pro Jahr", sagt Ködel. Zwei Kilogramm Pellets entsprechen einem Liter Heizöl, argumentiert der Betriebsleiter: "Selbst bei einem Ölpreis von 60 Cent pro Liter ergibt sich bei den Pellets immer noch ein Kostenvorteil."

 

Hergestellt werden die Pellets für den Verkauf aus Sägespänen, also einem Abfallprodukt der Sägewerke. Und dies wiederum unterscheidet die regionale Produktion von Billigware aus meist osteuropäischen Ländern. Dort werden die Rohstoffe meist ohne Rücksicht auf die Umwelt gewonnen. Rechne man dazu noch die Transportkosten, könne von nachhaltiger Produktion nicht die Rede sein.

 

Wollen auch Sie in Zukunft regenerativ heizen oder haben schon auf eine Pelletheizung umgestellt und wollen sich zum Thema Pellets in der Region informieren? Dann sind Sie bei der WUN Bioenergie genau richtig!